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Bergstämme im Goldenen Dreieck
von Kengtung in Myanmar

Die Stadt Kengtung liegt im östlich gelegenen Shan Staat, nahe der Grenze zu Thailand und Laos. Das Goldene Dreieck galt früher als enormer Umschlagplatz für Schlafmohn, dem sogenannten Opium. Doch viel faszinierender als die alten Geschichten über den Drogenhandel in dieser Gegend ist die atemberaubende Naturlandschaft, welche man in der Gegend um Kengtung vorfindet. Das Goldene Dreieck auf der Seite Myanmars zählt zum größten Schatz der Naturforscher, welche alleine in den letzten Jahren unzählige noch völlig unbekannte Pflanzenarten und Tiergattungen in der Bergregion Kengtungs entdeckt und erforscht haben.

Die Maha Myat Muni Pagode oder auch der Mahamuni Buddha Temple

pagodeDas Stadtbild Kengtungs selbst ist geprägt vom Kolonialstil, von Klöstern und Pagoden. Die Überreste der mächtigen Stadtmauern erinnern noch an die Herrschaft der mächtigen Shan Fürsten. Malerisch ist hier auch der Naung Tong See in die pittoreske Landschaft eingebettet, welche zu Spaziergängen und Rikscha Fahrten einlädt.

Auch die Maha Myat Muni Pagode zählt während des Aufenthalts in dieser Gegend zu den absoluten Must-sees. Auf keinen Fall sollte man sich die Märkte der Region entgehen lassen, vor allem der alle 5 Tage stattfindende Wasserbüffelmarkt beschert den Besuchern ein außergewöhnliches Erlebnis.

Auf den verschiedenen Märkten findet man Traditionelles der zahlreichen Bergvölker und ethnischen Gruppen, welche diese Region auch heute noch bewohnen. Neben der Gruppe der Shan findet man in der Kengtung-Region auch noch Dörfer der Wa, der Akha und der Lahu. Natürlich kann man diese ursprünglichen Dörfer auch besuchen, und die sehr einfache Lebensweise dort hautnah miterleben.

Reisetipp für Kultur- und Naturinteressierte in Myanmar

bergstämmeDie Bergvölker sind sehr gastfreundlich und zeigen gerne die Besonderheiten ihrer Kultur. Auch ist es interessant, die verschiedenen Trachten, Rituale und schmuckähnlichen Verzierungen der Leute kennen zu lernen. Die traditionelle Kleidung der Khün besteht aus einem Longyi, dem Wickelrock, welcher Längsstreifen aufweist, und einem Jäckchen, welches seitlich gebunden wird. Die Jacken der Shan sind ähnlich, jedoch sind die Sarongs meist unifarben und üppig golden bestickt. Die Shan Frauen sind berühmt für ihre enorme Haarpracht, welche sie wie Kronen und pompösen Knoten tragen.

Da die Stadt Kengtung erst im Jahre 1993 für ausländische Besucher geöffnet wurde, ist die gesamte Region nahezu unverändert und spiegelt sehr szenisch das unverfälschte Leben wider. Kengtung ist nur per Inlandsflug auf dem Luftweg zu erreichen, oder über die Bergpässe von der Grenze Thailands aus. Diese kontrollierten Anreisemöglichkeiten beugen vor allem dem Drogenhandel und dem Schmuggel buddhistischer Reliquien und natürlich auch dem Menschenhandel vor.

Sehr interessant ist auch der Sprachen und Schriftmix in dieser Gegend. Die Khün sprechen zum Beispiel einen nordthailändischen Dialekt, und verwenden Schriftzeichen die eng mit der Lanna Schrift Chiang Mais verwandt ist. Ähnlich auch der Shan und der Thai Lü Dialekt.

Kengtung ist eine Etappe in Myanmar, welche bei keiner Rundreise fehlen sollte, da sie für jedermann das Richtige bereit hält. Naturliebhaber kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Kulturfans, Wanderer und Entdecker. Die ursprünglichsten Mitbringsel und auch die aromatischsten Speisen kann man garantiert hier auf den Märkten des Goldenen Dreiecks finden.

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