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Der Kayah Staat in Myanmar

Myanmars kleiner Kayah Staat grenzt ans Nachbarland Thailand und befindet sich im Osten des Landes. Der Kayah Staat wird auch oft als Karenni Staat bezeichnet, was soviel bedeutet wie Land der roten Karen. Die Hauptstadt Kayahs, Loikaw, liegt im Norden, in den Karen Hills am Pilu Fluss. Dieses Gebiet ist für Myanmar besonders bedeutend, da sich hier, an den Lawpita Fällen, ein großes Wasserkraftwerk befindet, in dem etwa 30% der Energie des Landes erzeugt werden.

Kayah, das bunte Leben der vielen Volksstämme

regionenKayah wird nicht nur von der Volksgruppe der Karen, sondern auch von Taungthu, Padaung, Yinbaw und den Bre bewohnt. Dieser kleine, gebirgige Staat ist ein Schmelztigel der verschiedensten Kulturen und Traditionen. Besonders anschaulich erleben das die Besucher am Thirimingala Markt in der Hauptstadt Loikaw, wo täglich typische Handwerksprodukte der einzelnen ethnischen Stämme verkauft werden.

Auch kulinarisch hält dieser farbenfrohe Markt viele Überraschungen bereit, denn manche Gerichte gibt es nur bei spezifischen Bergstämmen, und man sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, diese zu probieren. Im Kayah Staat begegnet man auch heute noch vielen Ochsenkarren und Bauern und Arbeiter fahren ihre Waren und Materialien mit Schubkarren von einem Ort zum anderen. Die ländliche Idylle ist authentisch, doch fühlen sich die Bewohner hier keineswegs benachteiligt. Im Gegenteil ihre ausgesprochenen Lebensfreude kann man an ihrem aufrichtigem Lachen und den immer fröhlichen Gesichtszügen erkennen.

Kayah, ruhig , abgeschottet und absolut ursprünglich

Im Kayah Staat erleben die Besucher garantiert das lauschige und traditionelle Dorfleben der einheimischen Bevölkerung. Diese Region wurde bisher vom Tourismus noch sehr wenig entdeckt, da man für diese Gegend lange keine Besuchsscheine erhalten konnte. Doch gerade die Vielzahl der unterschiedlichen Kulturen im Kayah Staat macht dieses Gebiet Myanmars so attraktiv für Rundreisen durch das Land. Die bekannteste Volksgruppe, die Padaung, kennen viele Asien-Liebhaber vielleicht von der thailändischen Region Mae Hong Son her.

Die Frauen dieses Stammes sind bekannt für ihre langen Hälse, um die sie zahlreiche goldene Ringe gelegt haben. Auch Arme und Knie sind mit vielen Reifen, meist aus schwarz glänzendem Lack, geschmückt. Jedes Jahr im Januar findet das berühmte Kayah Staat Festival statt, zu dem alle verschiedenen Volksgruppen in ihren unterschiedlichen Trachten erscheinen und die eigene Kultur in Form von Gesängen und Tänzen,aber auch mittels typischen Speisen und Getränken präsentieren. Dieses farbenfrohe Fest ist ein garantiert unvergessliches Erlebnis während eines Aufenthalts in Myanmar.

Auch ein Besuch der Taungwe Taung Zedi Pagode ist ein besonderes Erlebnis für sich. Abenteuerlich verbindet eine Hängebrücke zwei hohe Felsen, auf deren Spitze die Stupas der Taungwe Taung Zedi Pagode sichtbar werden. Diesen Tempel erreicht man über unzählige Stufen, wird aber für den mühevollen Aufstieg von einem grandiosen Ausblick auf die Bergkette des Karen-Massivs und die Hauptstadt Loikaw belohnt.

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