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Myanmar, Land & Leute und Kulturelles

Während der Rundreisen in Myanmar wird man auf Schritt und Tritt begleitet sein, vom herzlichen und aufrichtigen Lächeln der Bewohner. Ob das freundliche Grinsen der Marktverkäufer, die neugierigen und schüchternen Mimiken der kleinen Kinder, oder das Winken, Lachen und Zurufen der vorbeifahrenden Leute, Myanmars Einwohner tragen stets dieses Lachen auf ihren Lippen.

baganAls buddhistisches Land wird hier auch der Respekt voreinander und auch gegenüber der Natur und vor allem der Tempel und Buddhastatuen groß geschrieben.

Lautes Schreien und Streiten in der Öffentlichkeit sind absolut verpönt. Hat man als Urlaubsgast den Wunsch eine Sache im Hotel, Restaurant oder Geschäftslokal zu reklamieren, so ist man gut beraten, diese Beschwerde mit einem freundlichen Lachen, einem ruhigen und sanften Ton, und ohne wilder Gesten vorzutragen. So erreicht man auch in Myanmar garantiert mehr, als durch Gebrüll.

Sehr wichtig ist es auch, bei einem Besuch im Tempel auf die korrekte Kleidung zu achten. Unbedingt erwünscht ist es, vor dem Betreten die Schuhe auszuziehen, aber auch die Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Im Zweifelsfall bekommt man vor jedem größeren Tempel einen traditionellen Sarong auszuleihen. Ein Sprichwort in Myanmar lautet: Gib einem Burmesen 100 Dollar, er wird 95 davon an einen Tempel spenden, und für die restlichen 5 Dollar Essen kaufen. Dieses Sprichwort beschreibt sehr deutlich den enormen Stellenwert des Glaubens im Land. Täglich werden Gaben für die Mönche und auch für die Geister dargeboten, um so eine bessere Chance in diesem und auch in den nächsten Leben zu erhalten.

Reisen in das Land der goldenen Pagoden

landschaftZu den beliebten Beschäftigungen der Burmesen gehört auf jeden Fall das Kauen der Betelnüsse. Diese versetzen in einen Rauschzustand und man erkennt die Betelnuss-Fans an den knallroten Lippen.

Ständiges Kauen dieser Nüsse lässt auch die Zähne sehr dunkel verfärben, vor allem alte Frauen lieben es, neben ihren Hütten zu sitzen, die Dorfgemeinschaft zu beobachten, ein Schwätzchen zu halten, und sich mit der Betelnuss in einen tranceartigen Zustand zu versetzen.

Tätowierungen sind Kennzeichen der Volksgruppen in Myanmar

Ebenfalls tief mit der Kultur in Myanmar verwachsen ist die Kunst des Tätowierens. Beinahe jeder Mann des Landes, von sehr jung bis ins hohe Alter, ist mit diesem Körperschmuck verziert. In Myanmar hieß es auch vor 100 Jahren schon: Ein Mann ohne buddhistischem Tätowierung ist kein ganzer Mann.

Myanmar ist ein Land, deren Bewohner aus vielen verschiedenen Volksgruppen und auch ethnischen Minderheiten besteht. Dies macht das Land besonders facettenreich, und besonders in den Bergdörfern wird man auf die kulturellen Unterschiede der einzelnen Staaten der Bergstämme stoßen. Die größte Gruppe nehmen die Shan ein, deren prozentuelle Anzahl an der Bevölkerung etwa 10% beträgt, während die Gruppe der Mon mit etwa 2% als ethnische Minderheit gilt.

Doch besonders die Dörfer der Mon, im Südosten des Landes üben eine große Faszination aus. Hier scheint die Zeit still zu stehen. Das Leben ohne elektrischer Versorgung, mit einem großen Dorfbrunnen und Dorfbacköfen lässt an längst vergangene Tage erinnern, doch das besondere während eines Besuchs in diesen Dörfern ist die unheimliche Ruhe und die zufriedene Gelassenheit, die hier allgegenwärtig ist.

shedwanDurch diese vielen Volksgruppen, gibt es in Myanmar auch über 100 verschiedene Dialekte. Amtssprache ist aber birmanisch und auch englisch wird überraschenderweise sehr viel gesprochen.

Da Burma als modernes Land gelten möchte, wird auch viel Wert auf Bildung gelegt. Das Schulgeld ist für manche jedoch unbezahlbar, dafür gibt es im Land zahlreiche Klosterschulen, welche von buddhistischen Mönchen geleitet werden, und auch den Kindern der Ärmsten eine kostenlose Schulbildung zu ermöglichen.

In Myanmar trifft man auf viele Künstler, Musiker, Dichter und Gelehrte, die mit ihren Liedern und Bildern und der Sehnsucht nach Frieden und Freiheit viel für den Fortschritt des Landes getan haben.

In vielen der typischen Teestuben unterhalten Musiker mit Gesang und Gitarrenklang und geben ihre melancholischen Lieder zum Besten. Jeder Gast sollte sich während seiner Rundreise mindestens einmal die Ruhe gönnen, bei einem süßen Becher Tee mit Milch dieser Musik zu lauschen.

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