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Mandalay im Zentrum von Myanmar

Die wunderschöne und auch gleichzeitig zweitgrößte Stadt Myanmars liegt beinahe exakt im Zentrum des Landes, direkt an einer Biegung des Irrawaddy Flusses. Diese direkte Flusslage macht Mandalay zu einem Fixpunkt bei Kreuzfahrten, doch auch bei Rundreisen durch Burma ist Mandalay nicht vom Programm weg zu denken.

tempelNicht nur mit dem Schiff ist Mandalay bequem zu erreichen, die Sadt besitzt auch einen eigenen Flughafen und liegt an der Hauptstrecke der Eisenbahn. Mandalay war die letzte Hauptstadt des birmanischen Königreichs, und ist durch eine Weissagung eines buddhistischen Mönches entstanden, welcher genau an diesem Ort eine goldene Stadt vorhergesagt hatte. Mandalay ist auch heute noch spirituelles Zentrum des Landes, doch auch das Handwerk hat hier goldenen Boden, und auch bei Künstlern und Gelehrten ist Mandalay überaus beliebt.

Mandalay und das goldene Handwerk

In Mandalay findet man noch die Goldklopfer, welche nach altbewährter Tradition die Plättchen für buddhistische Zeremonien und für die Tempelanlagen herstellen. Zwischen ledernen Taschen wird das Gold stundenlang bearbeitet bis es nur mehr hauchdünn ist und in der Luft schweben kann. Die Männer die diese körperlich schwere Arbeit ausführen zählen zu den begehrtesten Junggesellen in Myanmar, und die Tradition dieser Arbeit wird meist von Generation zu Generation vergeben und bleibt oft innerhalb des Familienclans erhalten.

Besucher können den Männern bei ihrer schweißtreibenden Tätigkeit zusehen, doch die Mädchen, welche die Goldplättchen in feinstes Papier verpacken, dürfen nur durch dicke Glasscheiben begutachtet werden. Schon der leiseste Windhauch würde die kostbare Ware wie ein Wirbelsturm durch die Gegend schleudern.Doch auch die berühmten Lackarbeiten werden in Mandalay hergestellt, ebenso wie kunstvolle Holzschnitzereien und besonders beliebt sind oregami-artig gefaltete Mobiles aus Palmenblättern.

Sehenswürdigkeiten in Mandalay

Besonders beeindruckend ist das Spiel der reflektierenden Sonne auf den Pagoden, und hier wird jedem Besucher sofort bewusst, warum Myanmar auch das goldene Land genannt wird. Jeder Besucher Mandalays muss natürlich auf den Mandalay Hill. Hier erlebt man von der zauberhaften Tempelanlage aus ein traumhaftes Panorama über die Stadt.

pagodeBeeindruckend ist auch das Shwenandaw Kyaung Kloster, das Kloster des goldenen Palastes, welches mit kunstvoll geschmückten Säulengängen und aufwendig gearbeiteten Pagodendächern verzaubert. In der Mahamuni Pagode gehört es beinahe zum guten Ton, die goldene Buddha Statue mit Goldplättchen zu bekleben und dabei fromme Wünsche auszusprechen.

Äußerst bezaubernd ist die goldene Kuthodaw Pagode mit ihren vielzähligen schneeweißen Stupas. Hier befindet sich auch das größte Buch der Welt, ein weiteres buddhistisches Heiligtum.

Die Stimmung in dieser Pagode ist ansteckend besinnlich und schenkt Ruhe nach einem aufregenden Sightseeing Tag. Mandalay steckt voll buddhistischer Monumente und besonders morgens kann man hier die Mönche in ihren dunkelroten Roben beobachten, wie sie auf ihren Rundgängen die Spenden der Gläubigen einsammeln.

Mandalay im Zentrum von Myanmar

Gerne nehmen die Mönche auch Gaben von Urlaubsgästen an, nur sollten Frauen darauf achten, die Mönche niemals direkt zu berühren, da sich diese ansonst einer aufwendigen Reinigungszeremonie unterwerfen müssen. Doch auch abseits der buddhistischen Sehenswürdigkeiten bietet Mandalay viel Ansprechendes für die Sinne. Das Marionettentheater sorgt für gute Unterhaltung, und in vielen der kleinen Bars, Pubs und Tee-Shops wird täglich Live Musik angeboten. Einen Abend mit burmesischer Reggaemusik sollte man sich bei einem Aufenthalt in Mandalay nicht entgehen lassen. Mandalay ist eine fröhliche, pulsierende und aufgeweckte Metropole Myanmars, die mit ihrer guten Laune und ihrem faszinierenden Charme ansteckt.

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