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Das Mergui Archipel in Myanmar

Der Mergui Archipel Myanmars ist unter vielen unterschiedlichen Namen bekannt. Man nennt ihn auch Myeik Archipel oder Myeik Kyunzu. Diese Namen beziehen sich auf die größte Stadt im Süden Myanmars, Mergui, welche auch Myeik genannt wird. Die rund 800 Inseln des Archipels werden aber auch oft Pashu Inseln genannt. Dieser Name leitet sich von den Ureinwohnern dieser Region, den Pashu, ab.

tauchenDie sogenannten Burma Banks, die Korallenriffe, welche sich hier befinden, gelten als die ursprünglichsten und nahezu unberührtesten der Welt, und sind immer noch ein absoluter Geheimtipp bei Tauchern und Schnorchlern. Die Inselchen und das Meergebiet werden von den Moken bewohnt, einer Gruppe von Seenomaden, welche auch in der thailändischen Andamanensee rund um Phuket und Krabi angesiedelt sind.

Die Moken sind ein sehr ursprüngliches Volk, welche in ihrer Kultur keine Schrift kennen, sondern ihre Geschichten und Lebensweisheiten von Generation zu Generation überliefern. In der heutigen Zeit, wo Wissen nur mit der Alphabetisierung in Zusammenhang gebracht wird, stirbt diese alte Tradition immer mehr aus.

Eine interessante Geschichte zur Wichtigkeit dieser alten Weisheiten ist, dass diese Seenomaden komplett von der Wucht des Tsunamis verschon wurden, da ihre alten Erzählungen sie lehrten, immer auf die Warnungen der Vögel zu hören, und diese Vögel haben die Moken frühzeitig gewarnt, sodass diese sich rechtzeitig vom Meer in höher gelegene Regionen zurückziehen konnten.

Die herrliche Natur des Mergui Archipels

strändeSämtliche Inseln sind von dichtem Regenwald überzogen, und bieten Schutz und Nährboden für seltene exotische Tiere und Pflanzen. Die herrlichen Sandstrände der Pashu Inseln sind feinpudrig und weiß und bieten die perfekte Kulisse für einen geruhsamen Traumurlaub unter Palmen.

Felsige Buchten laden zu lauschigen Stunden am Strand ein, und in den Mangrovenwäldern unternehmen die Besucher so manch spannenden Ausflug. Das absolute Highlight sind aber natürlich die Korallenriffe. Sehr beliebt und empfehlenswert sind Rundreisen durch Myanmar, die mit einer Tauchsafari im Mergui Archipel kombiniert werden.

Luxuriöse Segeltouren im Mergui Archipel

Überaus stimmungsvoll gestalten sich Segelturns durch den Mergui Archipel, die jede Myanmar Reise aufwerten. Kaum an einem anderen Ort Südostasiens erlebt man die Natur ursprünglicher und wilder. Während einer spannenden Entdeckungsreise in diesem unberührten Naturparadies erlebt man Affen, Tiger und Elefanten zu Lande und eine bunte Fischvielfalt zu Wasser.

Seltene Walhaie und Delfine ziehen neben den Schiffen im tiefblauen Meer ihre Bahnen. Die Segelschiffe ziehen vorbei an den hügeligen Inseln, welche üppig bewachsen sind, und die Gäste können die wohl höchsten Mahagonibäume bestaunen, die sie jemals zu Augen bekommen haben.

Besonders auf der Insel Nyaun Wee können die Besucher das traditionelle Leben der Fischerfamilien hautnah miterleben. Die Familien leben sowohl in Pfahlbauten, aber auch die kleinen Hausboote sind hier noch durchaus üblich. Diese Boote werden noch nach alter, überlieferter Weise von Hand hergestellt und bieten ein Zuhause für burmesische Großfamilien.

Auch sind die Fischer hier noch oft in ihren Einbaum-Kanus unterwegs, bei deren Herstellung man mit etwas Glück zusehen kann. Obwohl mit der Zeit die Fischer auch hier mit Netzen den Fang an Land ziehen, kann man im Mergui Archipel die Männer immer noch beim Speerfischen beobachten. Ein Aufenthalt im Mergui Archipel versetzt die Gäste zurück in eine längst vergangene Zeit. Die Ruhe, Gelassenheit und die unbeschreibliche Naturschönheit lassen einen Urlaub hier zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

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