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Myanmar Verhaltensregeln

Gerade weil Myanmar jahrelang quasi von der Aussenwelt abgeschnitten war, sollte man in diesem Land etwas ruhiger und zurückhaltender auftreten. Auch wegen der vorherrschenden Religion, dem Buddhismus, wird Protz und Arroganz als schlechte Eigenschaft gesehen, die zum Gesichtsverlust führt.

tempelWie in fast allen Ländern Asiens werden auch in Myanmar große Emotionen in der Öffentlichkeit nicht gezeigt. Dazu zählen Wutausbrüche, lautes Geschrei aber auch zu überschwengliche Umarmungen oder Zärtlichkeiten.

Der buddhistische Glaube

Da der Kopf im buddhistischen Glauben als heiliger Körperteil gilt, sollte man es vermeiden diesen zu berühren. Dies sollte man auch immer im Hinterkopf haben, wenn man den süßen, einheimischen Kindern begegnet, eine vermeintlich liebevolle Geste kann hier durchaus als Peinlichkeit empfunden werden. Sollte man während des Urlaubs eine Beschwerde vorbringen wollen, so ist es zielführend, diese mit leiser Stimme und einem freundlichen Lächeln vorzubringen. In Myanmar gilt: wer lächelt gewinnt.

verhaltensregelnZur Begrüßung faltet man die Hände vor dem Gesicht und verneigt sich leicht. Händeschütteln oder sogar Küsschen auf die Wange gelten hier nicht als schicklich. Auch sollte man niemals mit den ausgestreckten Fingern auf einen Gegenstand oder gar eine Person zeigen.

Für richtungsweisende Gesten wird das vorgestreckte Kinn verwendet. Um jemanden heranzuwinken, egal ob Kellner, Bekannte oder ein Taxi wird mit der ganzen Hand etwa in Brusthöhe gewedelt. Diese Handbewegung ähnelt der, wenn man in Europa jemanden wegscheuchen möchte - daher nicht verwundert sein.

Besichtigung von Tempel und Pagoden in Myanmar

Die Schuhe werden natürlich vor jedem Tempel ausgezogen, doch auch Privathäuser und sogar die meisten Geschäfte betritt man ohne Schuhe. Beim Sitzen dürfen die Füße nie auf jemanden zeigen, und auch die Sohlen sollten nie sichtbar sein. Barfuß gehen wird in Myanmar auch immer skeptisch betrachtet. Nur sehr, sehr arme Menschen gehen freiwillig ohne Schuhe auf offener Strasse, zudem sind die Wege und auch der Strand meist ohnedies zu heiß dafür.

Natürlich hat auch in Myanmar der Fortschritt Einzug gehalten, und gerade unter den Jugendlichen sind Mobiltelefone, und somit auch das Fotografieren mit diesen Gang und Gebe geworden. Dennoch sollte man, besonders an Verkaufsständen, beim Hotelpersonal oder der Reiseleitung immer vorerst um Erlaubnis bitten, falls man jemanden ablichten möchte. Auch wenn man sich nicht in der Landessprache verständigen kann, ein freundliches Lächeln, eine Kopfbewegung in Richtung Kamera und ein fragender Blick reicht dazu aus.

pagodeSelbstverständlich muss man für den Besuch im Tempel korrekt gekleidet sein. Die Schultern sollen hierfür bedeckt sein und auch in kurzen Röcken oder Shorts darf man diese heiligen Stätten nicht betreten. Falls man keine geeignete Kleidung mitbringen möchte, vor beinahe jedem Tempel kann man sich Schultertücher und Longyis, die traditionellen Wickelröcke leihen. Am Strand sollte man auf Nacktbaden und auch auf Oben-ohne verzichten. In den Augen der Burmesen ist das vulgär, und die Urlaubsgäste verlieren dadurch an Ansehen und somit das Gesicht.

Wer dem Land und der einheimischen Bevölkerung mit Anstand und Respekt entgegenkommt, der erlebt in Myanmar einen garantiert himmlischen Aufenthalt ohne jegliche Zwischenfälle.

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